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Per Anhalter durch Kasterborous

Das Douglas Adams, einer der bekanntesten Vertreter der satirischen Science-Fiction, mit Radio-Hörspielen/Büchern wie Per Anhalter durch die Galaxis oder der Dirk Gently-Serie große Erfolge erzielt hat, ist weithin bekannt. Weitaus seltener wird seine Arbeit für Doctor Who gewürdigt.

1978 lieferte Adams das Drehbuch für die Doctor Who Story The Pirate Planet (1978), in welcher der vierte Doktor und seine Begleiterin Romana bei der Suche nach den Teilen des Zeitschlüssels, auf eine Bande „Piraten“ stoßen. Diese nutzen einen ausgehöhlten Planeten, um in seinem Inneren kleinere Planeten einzufangen und dessen Ressourcen auszubeuten. Douglas Adams erarbeitete die Story zeitgleich zum ursprünglichen Radio-Hörspiel des Anhalters.

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Bruce Purchase und Tom Baker in The Pirate Planet (1978).

Kurz darauf erschuf er gemeinsam mit Graham Williams unter dem Pseudonym David Agnew die Geschichte zu City of Death (1979), welche in ihrer Verfilmung – nach Einschaltquoten gemessen – bis heute die erfolgreichste und beliebteste Story in der Doctor Who Geschichte darstellt. In dieser Geschichte gehen der vierte Doktor und Romana den Machenschaften eines verrückten Wissenschaftlers auf die Spuren, welcher in Paris einen Apparat zur Beeinflussung der Zeit gebaut hat. City of Death ist wahrlich ein Highlight und von wunderbarem, Adams-typischem Humor und Dialogen geprägt. John Cleese, ein enger Freund von Adams und Mitglieder der berühmten britischen Comedy-Truppe Monty Python hat hier übrigens einen kurzen Gastauftritt.

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Lalla Ward und Tom Baker 1979 bei den Dreharbeiten zu City of Death in Paris.

Als dritter Beitrag Douglas Adams folgte Shada. Diese Geschichte dreht sich um den Planeten Shada, auf dem die Time Lords ein Gefängnis für Tyrannen, Götter und Diktatoren geschaffen haben, die daran gescheitert sind, das Universum zu unterjochen. Leider wurde Shada in seiner ursprünglichen Form leider nie veröffentlicht. 1979 mussten die Dreharbeiten abgebrochen werden, nach dem ein Streik unter BBC-Mitarbeitern ausgebrochen war. Erst 1992 wurde die Geschichte auf VHS veröffentlicht. Die nicht gedrehten Szenen wurden dabei mit Tom Baker in einer Rolle als Erzähler aufgefüllt. 2003 folgte ein Animationsfilm mit an die Serienkontinuität angepasstem Drehbuch. Elemente des ursprünglichen Drehbuchs von 1979 flossen auch in Dirk Gently’s Holistic Detective Agency ein.

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Denis Carey, Tom Baker und Lalla Ward in Shada.

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Tom Baker in seiner Rolle als Erzähler für Shada, 1992.

2012 wurde Shada zudem als Buch veröffentlicht. Gareth Roberts benutzte dabei die Scripte Adams und verarbeitete diese zu einem sehr gut gelungenen Roman. Die deutsche Veröffentlichung erfolgte 2014.

Insgesamt schrieb Douglas Adams 14 Folgen für Doctor Who zwischen 1978 und 1979. Einige weitere Ideen, an denen Adams für die Serie gearbeitet hatte, überarbeitete er später als dritten Band von Per Anhalter durch die Galaxis. Adams starb 2001 im Alter von nur 49 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts.

Eine kleine Hommage an Douglas Adams erfolgte in der Neuauflage der Serie. In The Rings of Akhaten (2013) erklärt der elfte Doktor seiner Begleiterin Clara, dass es sich bei einer der Außerirdischen um einen Hooloovoo handelt. Dabei handelt es sich um eine Rasse aus dem Anhalter.

Die Exoten unter den Companions

Der Doktor hat immer eine aus England stammende Begleiterin, Mitte 20, aus dem 20./21. Jahrhundert. Wer Doctor Who erst seit der Neuauflage 2005 schaut, kann schnell diesen Eindruck bekommen. Zwar gibt es auch mal Ausnahmen wie Mickey Smith, Adam Mitchell oder Jack Harkness – aber wirklich viel Abwechslung scheint es hier trotzdem nicht zu geben.

Das war in der Classic-Zeit der Serie etwas anders. Hier einige der „Exoten“ unter den Companions:

​Carole_Ann_FordSusan Foreman (Carole Ann Ford) war die erste Begleiterin des Doktors. Besonders an ihr war, dass sie als Enkelin des Doktors vorgestellt wurde und damit bis heute (von der Klon-Tochter Jenny mal abgesehen), die einzige Begleiterin war, die mit dem Doktor verwandt war. Susan begleitete (neben anderen) den Doktor 1963 und 1964. In The Dalek Invasion Of Earth (1964) wird sie von dem ersten Doktor zurückgelassen, um ihr die Entscheidung zwischen einem eigenständigen Leben und einem Leben mit dem Doktor abzunehmen. In The Five Doctors (1983) trat sie zum letzten Mal (im TV) in Erscheinung.

KatarinaDMPKatarina (Adrienne Hill) belgeitete den (ersten) Doktor nur sehr kurz. Genauer gesagt nur in The Dalek’s Master Plan (1965). Sie lebte ca. 1200 v.Chr. in Troia und ist damit bis heute die Begleiterin, die am weitesten aus der Vergangenheit stammt. Ihr kurzes Auftreten ist dadurch zu erklären, dass die Produzenten den großen Wissensunterschied zwischen ihr und dem Doktor / anderen Menschen aus der Jetzt-Zeit zu groß schien.

Louise_Jameson.jpgLeela (Louise Jameson) – meine persönliche Lieblingsbegleiterin – stoß in The Face of Evil (1977) erstmals auf den (vierten) Doktor und begleitete ihn bis The Invasion of Time (1978). Leela stammte aus einer menschlichen Kolonie namens Sevateem, welche – im Vergleich zu heute etwas rückständig – auf einem fernen Planeten ihr zu Hause fand. Als Leela sich gegen eine Entscheidung des Häuptlings stellte, wurde sie von ihrem Stamm verstoßen und traf kurz darauf auf den Doktor. Zuletzt sahen wir sie auf Gallifrey, wo sie sich entschied den Doktor zu verlassen, da sie sich in Commander Andred verliebt hatte. Leelas kriegerhafte Natur und Unwissenheit über manch technische Errungenschaft machten sie zu einer sehr interessanten Begleiterin.

6a00d83452989a69e200e5503ce39a8833-800wiNatürlich darf hier K-9 nicht fehlen, der allwissende Roboterhund des Doktors. K-9 rollte in verschiedenen Ausführungen von 1977 bis 1981 brav dem Doktor hinterher. In Journey’s End (2008) sahen wir ihn aktuell zum letzten Mal, als der Doktor die Version MARK IV Sarah-Jane Smith schenkte.

 

5-kamelionEbenfalls nicht menschlicher Natur war Kamelion, der den sechsten Doktor zwischen 1983 und 1984 begleitete. Hierbei handelte es sich um einen gestaltwandelnden Roboter. Eigentlich ein Werk des Masters, schloss sich Kamelion dem Doktor an. Nachdem er erneut dem Master in die Hände fiel, bat Kamelion den Doktor, zerstört zu werden.

 

handles-doctor-whoZu guter Letzt sei Handles erwähnt, mit unter der skurrilste Begleiter des Doktors. Dabei handelte es sich um den Kopf eines Cyberman, den der Doktor erwarb und zu einem Gefährten umprogrammierte. Handles war der einzige konstante Begleiter des elften Doktors während seines 300 Jahre dauernden Aufenthalts in Christmas, welcher zu seiner Regeneration führte.

Dies sei nur eine kleine Auswahl. Prinzipiell schien man in der Classic-Zeit von Doctor Who etwas experimentierfreudiger zu sein, was die Wahl der Begleiter des Doktors angeht. Ich persönlich wünsche mir bei der aktuellen Serie etwas mehr Abwechslung, habe allerdings das Gefühl, dass hier heut zu Tage leider mehr auf Marktforschung und Zielgruppen geachtet wird, als wirklich gute Story.

Doctor Who Fun Fact #28: 1983 wurde eine Wachsfigur Tom Bakers für Promo-Fotos benutzt

Geschichten mit mehreren Doktoren haben bei Doctor Who Tradition. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Serie wurde 1972/1973 The Three Doctors mit William Hartnell, Patrick Troughton und Jon Pertwee ausgestrahlt. Zehn Jahre später sollte erneut eine solche Folge anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums entstehen. Der Titel lautete The Five Doctors (1983) und sollte ursprünglich Richard Hurndall als ersten Doktor (William Hartnell war 1975 verstorben), Patrick Troughton, Jon Pertwee, Peter Davison und Tom Baker zusammen zeigen.
Tom Baker sagte zunächst zu, zog allerdings kurzfristig seine Zusage doch wieder zurück. Da sein Ausscheiden aus der Rolle des Doktors erst zwei Jahre zurücklag war ihm nicht wohl dabei, die Rolle erneut zu spielen (nach eigener Aussage bereute er später diese Entscheidung).

Da ein Fotoshooting bereits angesetzt war, wurde Baker kurzerhand durch eine Wachsfigur aus Madame Tussauds ersetzt.

In der Folge selbst war Baker dann zwar zu sehen, allerdings handelte es sich dabei um zu dieser Zeit unveröffentlichte Archivausnahmen zu Shada.

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DVD-Cover zur Jubiläumsausgabe von The Five Doctors (Quelle: Amazon)

1985 gab es dann auch noch The Two Doctors mit Colin Baker und Patrick Troughton. Die Tradition dieser Folgen wurde in der Neuauflage der Serie seit 2005 in dieser Form nicht fortgeführt. Wenn man auch The Day of the Doctor (2013) gerne als The Twelve Doctors bezeichnen könnte.

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Szene aus The Day of the Doctor (2013). Peter Capaldi ist hier nicht vertreten, hatte allerdings einen kurzen Auftritt in der Folge anlässlich der 50-Jahrfeier der Serie.

 

Im Interview: Ian O’Brien, Besitzer der größten Doctor Who-Sammlung der Welt

2014 wurde die Doctor Who-Sammlung des aus Manchester stammenden Ian O’Brien vom Guiness Buch der Rekorde als größte Sammlung ihrer Art weltweit ausgezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt umfasste die Sammlung O’Briens bereits mehr als 1500 Gegenstände rund um Doctor Who, dabei alleine über 300 Dalek-Figuren.

Der Rekord wurde im Juli 2015 erneut vergeben. Diesmal umfasste die Sammlung O’Briens bereits  2,021 Gegenstände. Hier ein paar Einblicke:

Für The Sonic Newspaper gab uns Ian ein kleines Interview:

TSN: Hallo Ian! Zunächst vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nehmen konntest. 2,021 Doctor Who-Memorabilia sind eine betrachtliche Menge. Wieviel Platz nimmt die Sammlung bei dir zu Hause ein?

IO: Aktuell mein komplettes Wohn- und Schlafzimmer!

Was denken deine Familie und Freunde von deinem Hobby?

Alle mögen es und sind auch selbst Doctor Who-Fans – bis auf eine Person.

Welches Stück deiner Sammlung liegt dir besonders am Herzen? Und welches ist das merkwürdigste?

Der „Selcol Nursery Dalek“ ist mein absolutes Lieblingsstück. Er war eines der ersten Stücke meiner Sammlung und ist bis heute auch eins der seltensten. Als am merkwürdigsten würde ich wohl eine 3,75“ Figur des 11. Doktors bezeichnen – einfach weil sie kein bisschen wie Matt Smith aussieht.

Legst du bei deiner Sammlung einen Fokus auf bestimmte Produktbereiche? Und gibt es welche, die dich gar nicht interessieren?

Ich konzentriere mich hauptsächlich auf Bücher, Figuren und generell alles, das etwas einzigartiges hat. Am wenigsten bin ich an Pop Vinyl-Figuren interessiert – unter anderem aus Platzgründen.

Wie hat sich das Sammeln von Doctor Who-Memorabilia seit dem Neustart der Serie in 2005 geändert?

Vor 2005 gab es nicht die Masse an Memorabilia. Der Neustart der Serie hat einiges leichter, manches aber auch schwerer gemacht. Manches Merchandise ist sehr schnell ausverkauft und man kommt in den Läden nur schwer dran. Zum Beispiel hab es mal ein bei Toys’R’Us ein exklusives „The Doctor and Dalek Twin Pack“. Das Set des dritten Doktors war unheimlich schwer zu ergattern – ich habe es dann aber glücklicherweise doch geschafft. Die Preise für Memorabilia bei eBay sind in den letzten Jahren auch extrem gestiegen. Ich bin immer auf der Suche nach den Produkten von Big Chief – allerdings sind diese immer extrem teuer und wahnsinnig schnell ausverkauft.

In einem Interview mit The Bolton News gabst du an, viele Gegenstände doppelt zu haben. Wie ist es dazu gekommen?

Das ist Absicht. Wenn du zum Beispiel eine Story wie Remembrance of the Daleks nimmst, dann gibt es dort mehr als einen Imperial oder Renegade Dalek. Aus diesem Grund habe ich auch in meiner Sammlung gerne mehrere davon. Das gleiche gilt für die Cybermen. Ich besitze fünf Earthshock Cybermen, da diese in The Five Doctors und Attack of the Cyberman vorkommen.

Wie hat sich das Doctor Who-Merchandise deiner Meinung nach in den letzten Jahrzenten entwickelt hinsichtlich Qualität und Originalität?

Qualität ist ein Glücksspiel. Heutzutage wird so viel Massenproduktion eingesetzt, dass Qualität schon mal leidet. Ich beschwere mich oft, dass viele Figuren die heute produziert werden mangelhaft ausgeliefert werden. Entweder ist die Farbe nicht korrekt aufgetragen oder Teile fallen viel zu einfach ab. Manche denken vielleicht, dass man das hinnehmen muss, aber wieso sollte ich das hinnehmen wenn ich dafür viel Geld bezahle?
Originalität gibt es heute kaum noch. Ich habe das Gefühl, es wird auf viel zu viel einfach das Doctor Who-Logo geklebt und verkauft. Dinge wie Schall-Grillzangen, Plastikbecher in den Farben der Paradigm Daleks, das „Silurian Crystal Lab“ oder der „Time Lord Psychic Container“ sind Massenprodukte die sich auch einfach schlecht verkauft haben. Da wurde nicht viel Kreativität reingesteckt.

Gibt es eine Zeit von der du am liebsten Memorabilia sammelst?

Ganz klar, die Classic-Ära.

Und zu guter letzt: Wer ist DEIN Doktor?

Tom Baker!

Zur Erstaufnahme ins Guiness Buch der Rekorde drehte die BBC einen kleinen Bericht über Ian O’Brien. Ihr könnt ihn euch hier ansehen:

Doctor Who Fun Fact #26: Tom Baker machte 1980 TV-Werbung für Computer.

1980 konnte die Firma Prime Computers Tom Baker und Lalla Ward, besser bekannt als der vierte Doktor und seine damalige Begleiterin Romana, dazu gewinnen, TV-Werbung für ihre Produkte aufzunehmen. Die Clips stammten aus der Feder des australischen Künstlers Rone Waugh.

Unter dem Slogan „Step into the 80’s!“ (Tritt ein in die 80er) entstanden einige Clips die es zum Glück bis ins YouTube-Zeitalter überlebt haben. So sah die Werbung damals aus:

Es war allerdins nicht das erste Mal, dass mit Doctor Who Werbung für andere Produkte gemacht wurde. Bereits in den 1960er Jahren entstand ein schöner Clip für Eis inklusiver einer tollen Sammelkarte (die mich sehr an mein Sammelkarten-Set von 1965 erinnern):

Ein Jahrzent später gab es dann noch einen Werbeclip für Weetabix:

Review: Tom Baker’s Ultimate Sci-Fi Quiz (2006)

Auf den ersten Blick wirkt die DVD Tom Baker’s Ultimate Sci-Fi Quiz wie eine typische Veröffentlichung aus der Kategorie „Ich war jung 72 und brauchte das Geld“. Aber man möchte ja nicht vorschnell urteilen. Vielleicht steckt hinter dem Quiz tatsächlich ein interaktiver Rästel-Kracher!?

Das Drumherum

Die Verpackung ist schon mal ganz nett aufgemacht. Neben einem spacigen Anzug hat Tom Baker auf der DVD selbst auch noch ein eigenes Handzeichen á la Spock zugeschustert bekommen. Schick 😉 Im beiliegenden Booklet bekommt das Quiz dann auch noch eine Story zugeschneidert. Durch ein kleines Missgeschick ist unser Raumschiff ans äußeree Ende unserer Galaxis katapultiert worden. Jetzt heisst es also, mit allen Mitteln zurück zur Erde zu gelanen. Und womit ginge das besser als durch das Beantworten von Fragen?

Also, keine Zeit verlieren. DVD einlegen und los gehts!

Das Gameplay

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Nach einem kurzen Intro kommen wir zum Start-Screen des DVD-Spiels wo wir auswählen können, ob wir mit einem oder zwei Spielern spielen wollen. Ich nehme mal den Einspielermodus und starte.

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Und schon begrüßt mich Mr. Tom Baker himself! Ich bekomme noch einmal meine verzwickte Situation dargelegt, wie ich sie schon im Booklet lesen konnte. Dafür, dass ich am äußeren Ende der Milchstraße gestrandet bin, wirkt er aber ziemlich fröhlich. Na gut, ein gesunder Optimismus hat ja noch nie geschadet. Tom erklärt mir, dass ich Fragen aus 15 Kategorien auswählen kann. Insgesamt muss ich 20 Fragen richtig beantworten um mein Schiff die nötigen 20,000 Lichtjahre zur Erde zurück zu schicken. Die Kategorien lesen sich wie folgt:

  • Literature
  • Robots
  • Aliens & Monsters
  • Crazy Science
  • Planets & Worlds
  • Earth in Peril
  • Amazing Craft
  • General Sci-Fi
  • The Early Years
  • The 1950s
  • The 1960s
  • The 1970s
  • The 1980s
  • The 1990s
  • The New Millenium

Ich entscheide mich für „Planets & Worlds“ und schon kommt die erste Frage:

Zum Glück weiß ich, dass die Handlung in Tron (1982) in einem Computerspiel stattfindet. An sich ist die Auswahl der Antwort mit Hilfe der TV-Fernbedienung einfach, ein bisschen nervt es aber doch. Vielleicht ist man einfach zu sehr gewohnt, einfach dort hinzuklicken, wo man möchte. Ich beantworte ein paar weitere Fragen, die deutlich schwerer sind als ich dachte. Die Fragen werden entweder durch ein kleines Filmchen eingeleitet oder Tom selbst ist zu sehen und stellt die Frage.Die Fragen hangel sich durch die Geschichte der Science-Fiction und es kommen u.a. Fragen zu 2001: A Space Odyssey, War of the Worlds, Forbidden Planet, Thunderbirds, Red Dwarf, Blake’s 7, Barbarella, The Hitchhiker’s Guide To The Galaxy, Flash Gordon und The Thing. wie ich im Internet lesen konnte gibt es auch Fragen zu Doctor Who, mir lief leider keine über den Weg.

Zwichendurch bekommt man eine Status-Anzeige, wie weit man sein Schiff bisher vorantreiben konnte.

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Im Prinzip war das auch schon der gesamte Umfang des Spiels. Hat man die 20,000 Lichtjahre überwunden, gratuliert einem Tom bei feierlicher Musik, man wird zum Admiral befördert und zu einem Essen im Restaurant am Ende des Universums eingeladen.

Fazit

Das Spiel ist kein Kracher und wirkt durch die teilweise doch monotone Stimme Bakers und die etwas eingeschränkten Grafiken und Effekte etwas tröge – aber unterm Strich war es besser (und schwerer!) als ich erwartet hatte. Auch die vielen Trailer und Filmchen sind wirklich gut ausgewählt.

Die paar Euro Investition haben sich auf jeden Fall gelohnt 🙂

Doctor Who Fun Fact #21: Doktor heiratet Companion!

1980 kam es zu einem bisher einzigartigen Ereignis: Der Doktor heiratete eine seiner Begleiterinnen. Dies geschah allerdings nicht in der Serie, sondern im wahren Leben.

Tom Baker (Doktor #4) und Lalla Ward (Romana II) gaben sich im Dezember 1980 das Ja-Wort. Zu der Zeit standen beide noch in ihren Rollen bei Doctor Who vor der Kamera.

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Tom Baker und Laila Ward 1980 (Quelle).

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Baker und Ward in ihren Rollen als der Doktor und Romana II 1979 (Quelle).

Nur 16 Monate nach ihrer Hochzeit folgte allerdings die Scheidung. Lalla Ward äußerte sich 1985 wie folgt über ihre Ehe zu Tom:

„Tom arbeitet hart – zu hart. Er ist Perfektionist durch und durch, nur hatten wir bei Doctor Who sehr oft keinen Spielraum für Perfektionismus. Er liebte seine Fans, die er durch seine Rolle als Doktor bekommen hatte – besonders die Kinder – und er nahm sein öffentliches Auftreten zu seiner aktiven Zeit bei Doctor Who sehr ernst. Er rauchte oder trank nie in der Öffentlichkeit. Er sah darin eine große Verantwortung. Er ist ein großartiger Schauspieler und seine Popularität gibt im dabei recht. Leider waren uns unsere Karrieren genau so wichtig wie die Partnerschaft und wir entfremdeten uns. Ich war sehr enttäuscht von Gerüchten zu erfahren, unsere Ehe hätte nicht gehalten weil ich zu jung war oder Tom mich schlecht behandelt hätte. Unsere Trennung war eine Entscheidung, die wir gemeinsam besprochen haben und die wir für die beste Entscheidung zu diesem Zeitpunkt hielten.“

Tom Baker und Lalla Ward sind bis heute in Freundschaft verbunden.